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Dieses Comeback lässt aufhorchen

Dieses Comeback lässt aufhorchen

WWE-Rivale AEW hat einen seiner größten Publikumslieblinge zurück!

Bei der aktuellen Ausgabe der TV-Show Dynamite feierte der frühere World-Title-Herausforderer Eddie Kingston sein umjubeltes Comeback – und brachte damit einiges an neuer Dynamik in die aktuell größte Fehde der Liga: Kingston schaltete sich in die Rivalität zwischen den Gruppierungen The Elite und Blackpool Combat Club ein. (NEWS: Alle Neuigkeiten zum Thema AEW)

Eddie Kingston hatte Anfang März bei AEW „gekündigt“

Das langjährige Independent-Phänomen Kingston, dessen Karriere bei AEW spät groß aufgeblüht ist, war nicht mehr bei AEW zu sehen, seit er die Fans Anfang März mit der Aussage überraschte, dass er „kündige“.

Der 41-Jährige war danach nur noch bei der AEW-Schwesterliga Ring of Honor (ROH) zu sehen, zuletzt fehlte er auch eine Weile wegen einer Leisten-OP.

Kingstons „Kündigung“ bei AEW war offensichtlich eine Story, war aber begleitet von Kommentaren, die nicht nur wie Fiktion anmuteten: Kingston beschrieb den Wechsel zu AEW als wohltuende Erholung von den „Schlangen, Lügnern und widerlichen Egomanen“ in der AEW-Kabine.

Der stets für seine Offenheit bekannte Kingston wirkte gefrustet von den multiplen realen Spannungen, die es bei AEW im vergangenen Jahr hinter den Kulissen gegeben hatte. Kingston selbst war im vergangenen Sommer zwischenzeitlich suspendiert, weil er sich eine tätliche Auseinandersetzung mit Kollege Sammy Guevara geliefert hatte (für die er sich schnell öffentlich entschuldigt hatte).

Kingston hat auch seit vielen Jahren eine reale Animosität mit dem im Zentrum vielen Ärgers stehenden CM Punk, der unmittelbar vor seinem Comeback bei AEW steht – als Hauptattraktion der neuen Samstagsshow Collision, die am übernächsten Wochenende starten wird.

Ironischerweise startete Kingston bei ROH sogleich eine Fehde mit dem Schweizer Ausnahmewrestler Claudio Castagnoli, mit dem ihm ebenfalls eine weit zurückreichende Geschichte persönlicher Abneigung verbindet – die in einer großen Fehde um den von Castagnoli gehaltenen ROH World Title verarbeitet wurde.

Zwei weitere Einmischungen vergrößern das Chaos

An ebendiese Fehde knüpfte Kingston nun an, indem er auf Castagnoli losprügelte – das Mitglied des Blackpool Combat Club hatte zuvor zusammen mit Jon Moxley und Wheeler Yuta ein Match gegen die Elite-Vertreter Hangman Page und The Young Bucks verloren.

Unter dem Jubel der Fans rückte dann Kingston an und attackierte Castagnoli, ebenso wie Youngster Yuta, der dem früheren Cesaro von WWE zu Hilfe kommen wollte.

Eine neue Lage entstand dann, als Moxley Kingston gegenübertrat: Die beiden alten Freunde starrten sich nur an – und Kingston nahm auch Anstoß daran, als die Bucks dann Moxley bearbeiten wollten.

Die verworrene Gemengelage ließ offen, auf welcher Seite Kingston enden wird – eine Auflösung gab es zunächst nicht, weil noch mehr Chaos durch die Ankunft weiterer ungebetener Gäste entstand: Der ebenfalls mit The Elite verfeindete Japaner Konosuke Takeshita schlug Kingston nieder und prügelte sich dann mit Kenny Omega, den er besonders im Visier hat.

Als Omega die Oberhand gewann, wurde er von einem weiteren Feind überrascht: Dem Briten Will Ospreay von der Japan-Liga NJPW, mit dem er sich beim kommenden Pay Per View Forbidden Door ein zweites großes Duell liefern wird.

Card für Forbidden Door nimmt Formen an

Die Card für die Crossover-Show am 25. Juni nahm unterdessen weiter Formen an: Zusätzlich zu den „Dream Matches“ Omega vs. Ospreay und Bryan Danielson vs. Kazuchika Okada stehen nun auch die beiden Titelmatches.

NJPW-Champion SANADA äußerte bei Dynamite eine offene Herausforderung an die AEW-Kabine, sie wurde angenommen vom aufstrebenden „Jungle Boy“ Jack Perry, dem jungen Sohn des verstorbenen Hollywood-Schauspielers Luke Perry.

World Champion MJF wiederum trifft – wie im vergangenen Jahr Moxley – auf eine legendäre Ikone des japanischen Wrestling: Der Jungstar wird gefordert von „The Ace“ Hiroshi Tanahashi, dem langjährigen Aushängeschild von NJPW.

MJF hatte zuvor einen anderen Herausforderer für den Moment abgewehrt: Ein „World Title Eliminator“ gegen Adam Cole endete nach 30 Minuten mit einem Unentschieden nach Ablauf des Zeitlimits. MJF entzog sich dann auch Coles Herausforderung, den Kampf fortzusetzen und zu einer Entscheidung zu führen.

Es sieht damit so aus, als ob die frisch gestartete Fehde MJF vs. Cole nach Forbidden Door wiederaufgenommen und ihren Höhepunkt bei der großen Europa-Premiere All In im Londoner Wembley-Stadion nehmen wird.

Die Ergebnisse von AEW Dynamite am 14. Juni 2023:

Non Title Match: MJF vs. Adam Cole – Time Limit Draw

Sting, Darby Allin, Orange Cassidy & Keith Lee besiegen The Mogul Embassy

Non Title Match: Wardlow besiegt Jake Hager

AEW World Women‘s Title Match: Toni Storm (c) besiegt Skye Blue

The Elite (Hangman Page & The Young Bucks) besiegen The Blackpool Combat Club (Jon Moxley, Claudio Castagnoli & Wheeler Yuta)