Der italienische Schwimm-Olympiasieger Thomas Ceccon hatte sich wie andere Sportler über die in seinen Augen dürftigen Bedingungen im Athletendorf von Paris beschwert: Essen zu schlecht, Zimmer zu warm und überhaupt – alles nicht so schön. Also schien der Schluss zwangsläufig, als nun in den sozialen Medien ein Foto auftauchte, das Ceccon schlafend in einer Grünanlage zeigte. Aufgenommen und geteilt hatte dieses der saudische Ruderer Husein Alireza.

Das Foto und die Spekulationen

Also: Es muss so schlimm sein, dass Ceccon, Olympiasieger über 100 m Rücken, lieber im Freien als im Dorfbett ruht. Der italienische Schwimmverband FIN sah sich daraufhin am Montag zu einer Richtigstellung veranlasst: Ceccon habe keineswegs aushäusig übernachtet, hieß es in einer Stellungnahme gegenüber der Agentur ANSA, “es war nur ein kleines Nickerchen”.

Gewohnheiten und Missverständnisse

Ceccon hatte schon zuvor von dieser Gewohnheit berichtet: „Wenn ich zu Hause bin, schlafe ich normalerweise immer nachmittags. Hier kann ich die Hitze und den Lärm wirklich nur schwer ertragen.“ Also: Auszug. Temporär, nicht nachtsüber.