Wehmut? Spaß! Tischtennis-Star Timo Boll saugt bei seinen siebten und letzten Olympischen Spielen noch einmal alles an Atmosphäre auf – und bereut den Entschluss, seine große internationale Karriere nach Paris zu beenden, nicht im Geringstem.
„Ich bin auf jeden Fall megahappy, es fühlt sich auch richtig an“, sagte der 43-Jährige nach dem 3:0-Sieg gegen Kanada zum Auftakt des Teamwettbewerbs.
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Unvergessliche Momente
Die faszinierende Stimmung in der Pariser Arena werde er „nie vergessen. Egal wie es ausgeht – es ist auf jeden Fall nochmal ein Erlebnis.“ Vor seinem ersten Einsatz – im Einzel hatte Boll nicht gespielt – durfte sich der Rekord-Europameister über massig Unterstützung freuen.
“Es kamen schon viele Nachrichten. Von Felix Neureuther zum Beispiel, der wollte eigentlich vorbeikommen. Auch Dirk Nowitzki wollte kommen, der musste dann aber zum 3×3-Basketball”, sagte Boll: “Vielleicht kommt er dann ja zum Schweden-Spiel.”
Gegen die starken Skandinavier geht es am Dienstagabend (20.00 Uhr) um den Einzug ins Halbfinale – es könnte aber auch das letzte Spiel in Bolls internationaler Laufbahn sein. “Ich versuche genauso reinzugehen wie gegen Kanada, es wird mich im Vorfeld nicht beeinflussen. Ich will da auch gar nicht zu viel drüber nachdenken”, sagte Boll.
