Jungstar wandelt auf Phelps‘ Spuren

Jungstar wandelt auf Phelps‘ Spuren

Bei der WM in Budapest rast Caeleb Dressel in 80 Minuten drei Mal zu Gold. Sogar an einem Weltrekord von Michael Phelps kratzt der 20-Jährige Amerikaner.

Mit dreimal Gold in 80 Minuten hat der amerikanische Schwimm-Jungstar Caeleb Dressel WM-Geschichte geschrieben und Erinnerungen an Rekord-Olympiasieger Michael Phelps geweckt.

Der 20-Jährige gewann am vorletzten Wettkampftag in der Budapester Duna Arena zuerst die 50 m Freistil (21,15), dann die 100 m Schmetterling (49,86) und zum Abschluss mit der gemischten 4×100-m-Freistilstaffel in Weltrekordzeit (3:19,60).

Mit schon jetzt sechs Goldmedaillen ist der Mann aus Florida der erfolgreichste Schwimmer der diesjährigen Titelkämpfe, zum Abschluss am Sonntag winkt ihm in der 4×100-m-Lagenstaffel Titel Nummer sieben.

Im Schmetterling-Finale verpasste Dressel nur um vier Hundertstelsekunden den Weltrekord seines Landsmannes Phelps. Zuvor hatte er bereits über die 100 m Freistil sowie über 4×100 m und in der gemischten 4×100-m-Lagenstaffel gewonnen.

Selbst Rekordweltmeisterin Katie Ledecky (20) kommt an diese Bilanz nicht heran, die Amerikanerin sicherte sich über 800 m Freistil am Samstag aber souverän ihr fünftes Gold von Budapest und ihr 14. insgesamt.

Nur die um acht Jahre ältere Federica Pellegrini hatte Ledecky über 200 m schlagen können.

Schwedens Schwimmstar Sarah Sjöström knackte derweil den Weltrekord von Britta Steffen über 50 m Freistil.

Die Olympiasiegerin unterbot im Halbfinale in 23,67 Sekunden die acht Jahre alte Bestmarke aus der Anzug-Ära um sechs Hundertstel. Sjöström hatte am vergangenen Sonntag bereits in 51,71 Sekunden die Bestmarke über 100 m Freistil verbessert, die Steffen bis 2016 gehalten hatte.