Froome nicht mehr unter den Top 10
Bei der Andalusien-Rundfahrt ist der unter Dopingverdacht stehende Brite Christopher Froome nicht mehr unter den Top 10 zu finden. Den Tagessieg holt ein Belgier.
Der viermalige Tour-de-France-Sieger Chris Froome (Großbritannien) hat bei seinem umstrittenen Saisondebüt auf der Andalusien-Rundfahrt deutlich an Zeit eingebüßt. Im Finale des 191,2 km langen vierten Teilstücks von Sevilla nach Alcala de los Gazules wurde der durch die Salbutamol-Affäre im Blickfeld stehende Sky-Fahrer von einem Defekt gestoppt und kam mit 1:20 Minuten Rückstand auf den belgischen Tagessieger Tim Wellens (Lotto-Soudal) ins Ziel. Froome fiel damit auch aus den Top Ten der Gesamtwertung.
Wellens setzte sich auf dem über Kopfsteinpflaster führenden Schlussanstieg vor dem Spanier Mikel Landa (Movistar/0:05 Minuten zurück) und dem Dänen Jakob Fuglsang (Astana/0:12) durch. Damit übernahm der 26-Jährige vor dem abschließenden Einzelzeitfahren am Sonntag auch das Rote Trikot des Gesamtführenden von Froomes Teamkollegen Wout Poels (Niederlande), der auf Rang vier zurückfiel.
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Froome hatte bei der Spanien-Rundfahrt im vergangenen September zwei Dopingproben abgegeben, bei denen der erlaubte Wert des Asthma-Mittels Salbutamol um das Doppelte überschritten war. Der 32-Jährige beteuert seitdem seine Unschuld und sprach von „verbreiteten Fehlinformationen“. Medienberichten zufolge will das Anti-Doping-Tribunal des Weltverbandes UCI ein Verfahren gegen Froome eröffnen.