Eier-Doping: Box-Skandal endet kurios

Eier-Doping: Box-Skandal endet kurios
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Eier-Doping: Box-Skandal endet kurios

Der Brite Conor Benn entgeht einer Bestrafung wegen eines positiven Doping-Tests, weil er nachweisen kann, im fraglichen Zeitraum, riesige Mengen an Eiern verzehrt zu haben.

Eine Doping-Affäre um den britischen Boxer Conor Benn hat – vorläufig – ein kurioses Ende genommen. Nicht ohne seiner Heimat für Spott zu sorgen.

Im vergangenen Herbst war ein geplanter Kampf des 26-Jährigen gegen Chris Eubank Jr. geplatzt: In zwei Tests der Voluntary Anti-Doping Association (VADA) war das Mittel Clomifen nachgewiesen worden, das die Testosteron-Produktion anregt.

Conor Benn nach Doping-Wirbel von Pizzakette verspottet

Inzwischen hat der Weltverband WBC Benn in einer Untersuchung freigesprochen: Er konnte „dokumentierte“ Nachweise vorlegen, im Testzeitraum „eine hohe Anzahl von Eiern“ verzehrt zu haben – 30 bis 34 pro Woche.

Eine potenzielle Verunreinigung der Eier wurde vom WBC als Erklärung akzeptiert, es hätte „keine eindeutigen Beweise“ für willentliches Doping geben. Die englische Anti-Doping-Agentur und der nationale Verband untersuchen die Angelegenheit weiter.

Die kuriose Anekdote schlägt in Benns britischer Heimat Wellen, auch die bekannte Pizzakette Domino‘s amüsierte sich: Bei Twitter veröffentlichte sie ein Bild einer Pizza mit zahlreichen Eiern und taufte sie „Conor Benn Special“. Benns Reaktion: „Ich bevorzuge eigentlich Pizza Hut“.

Der Profi-Boxer trägt seit 2018 den WBA Continental-Titel im Weltergewicht und ist der Sohn des ehemaligen Boxweltmeisters Nigel Benn.