Videowall sorgt für Ungarn-Ärger

Videowall sorgt für Ungarn-Ärger
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Videowall sorgt für Ungarn-Ärger

Das deutsche Führungstor durch Jamal Musiala sorgt für Ärger bei den Ungarn, die in der Entstehung ein Foul gesehen haben wollen. Minuten später gibt es erneut ein Pfeifkonzert - aus einem ganz bestimmten Grund.

Doppelte Aufregung nach dem Führungstor der deutschen Nationalmannschaft im zweiten EM-Spiel gegen Ungarn.

Schon unmittelbar nach dem Treffer von Jamal Musiala reklamierten die ungarischen Spieler in der Entstehung des Tores ein Foul von Vorlagengeber Ilkay Gündogan an Leipzig-Profi Willi Orban.

Der niederländische Schiedsrichter Danny Makkelie allerdings hatte den Zweikampf laufen lassen, der VAR sah im Anschluss zumindest keine klare Fehlentscheidung und der Treffer hatte Bestand – zum Unverständnis der Ungarn und ihrer Fans, die die endgültige Bestätigung des Treffers mit lauten Pfiffen quittierten.

Zu allem Überfluss – und zum Unmut des großen ungarischen Blocks, auf dessen Seite des Spielfelds das Tor gefallen war – wurde die komplette Entstehung der deutschen Führung rund zweieinhalb Minuten nach dem Treffer noch einmal ausgiebig auf der Video-Leinwand des Stuttgarter Stadions gezeigt.

Die Folge: Noch mehr Verärgerung aufseiten der Ungarn, die sich auch beim erneuten Ansehen der Bilder benachteiligt fühlten – und auch auf die Wiederholung noch einmal mit einem gellenden Pfeifkonzert reagierten, als das Spiel schon längst wieder fortgesetzt worden war.