Becker feiert irre Aufholjagd ab
Becker feiert irre Aufholjagd ab
In Wimbledon dreht der Tscheche Tomas Machác ein verloren geglaubtes Match noch um. Boris Becker ist aus dem Häuschen.
Boris Becker war auf dem Tenniscourt eine Kämpfernatur. Die ehemalige Nummer 1 der Welt gab kein Match verloren, hechtete sich nach den Bällen und drehte so manche bereits verloren geglaubte Partie.
Beim diesjährigen Wimbledon-Turnier hat eine irre Aufholjagd von Tomás Machác den Deutschen am Mittwoch begeistert. Bei X feierte Becker die Auferstehung von Machác als „bis dato verrücktestes Comeback auf Gras“ von dem er je gehört habe, ab.
Der Tscheche lag im Erstrundenduell gegen David Goffin bereits mit 0:2-Sätzen zurück, glich nach Sätzen aus, nur um dann im fünften Satz schier aussichtslos mit 0:5 zurückzuliegen. Machác kam jedoch sensationell auf 5:5 ran, geriet mit 5:6 erneut in Rückstand und erzwang schließlich den alles entscheidenden Tiebreak.
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Schlussendlich setzte sich Machác im Tiebreak des Entscheidungssatzes mit 10:5 durch und feierte den Einzug in die zweite Runde. Er verwandelte seinen dritten Matchball und das Tennis-Wunder war vollendet. Im nächsten Match ist Machác gegen den Russen Roman Safiullin gefordert – der sich ebenfalls in fünf Sätzen durchsetzen konnte.