Drama um Wimbledon-Geheimfavoriten
Drama um Wimbledon-Geheimfavoriten
Hubert Hurkacz muss in seinem Zweitrunden-Match bei Wimbledon gegen Arthur Fils bei Matchball gegen sich verletzt aufgeben. Ein Becker-Hecht wird ihm zum Verhängnis.
Hubert Hurkacz schleppte sich nach vorn ans Netz. Nichts ging mehr bei dem Polen im Wimbledon-Match gegen den Franzosen Arthur Fils. Bei Matchball gegen sich musste die Nummer sieben der Setzliste aufgeben – dabei hatte er wenige Augenblick selbst einen Satzball.
Unter Schmerzen warf Hurkacz seine weiße Kappe auf den Rasen und gratulierte schweren Herzens seinem Gegenüber am Netz zum Sieg.
Dabei war er so nah dran, die Partie in den fünften Satz zu zwingen. Im Tiebreak des vierten Satzes stand es 7:7, Hurkacz lag in den Sätzen 1:2 hinten und hechtete sich am Netz in Boris-Becker-Manier zu einem Volley, den er sogar erreichte und ins Feld von Fils spielte. Hurkacz lag am Boden und Fils musste den Ball eigentlich nur ins Feld des Polen spielen – doch der Filzball blieb an der Netzkante hängen und unter tosendem Applaus der Zuschauer hieß es Satzball Hurkacz.
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Fataler Hecht
Doch der Pole hatte sich bei seinem Einsatz verletzt. Er hielt sich das Knie und brauchte eine Behandlungspause. Mit einem großen Verband am rechten Knie probierte es Hurkacz, der in Wimbledon an Nummer sieben gesetzt war und ein möglicher Halbfinalgegener von Alexander Zverev gewesen wäre, nochmal. Aber es ging nichts mehr, auch wenn er humpelnd den nächsten Ballwechsel noch bestritt.
Die nüchternen Zahlen auf der Anzeigetafel lauteten 6:7, 4:6 6:2. 6:6 und im Tiebreak 8:9 aus Hurkacz‘ Sicht, ehe dessen Knie verletzt streikte.
Fils, dem der Einzug in die dritte Runde auf diese Art und Weise sichtlich unangenehm war, trifft nun auf den Russen Roman Safiullin.
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