Kam Musiala zu spät? Das sagt Löw

von SPORT1
Kam Musiala zu spät? Das sagt Löw
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Kam Musiala zu spät? Das sagt Löw

Bundestrainer Joachim Löw muss sich nach dem EM-Aus gegen England kritische Fragen zu seinen Wechseln anhören. Löw verteidigt seine Entscheidungen.

Vor dem Achtelfinale gegen England hatte Joachim Löw noch über eine mögliche Matchwinner-Rolle von Jamal Musiala gescherzt.

„Wenn Musiala reinkommt und er macht nicht das entscheidende Tor, dann schicken wir ihn wieder zurück nach England“, meinte Löw mit einem Augenzwinkern. Nach dem EM-Aus gegen England herrscht Ernüchterung.

Zwar wurde der in England aufgewachsene Bayern-Youngster bei der 0:2-Niederlage eingewechselt, eine faire Chance, den Ausgang des Spiels entscheidend zu beeinflussen, hatte Musiala allerdings nicht. (Ergebnisse und Spielplan der EM)

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„Das war Alibi“, sagten Fredi Bobic und Michael Ballack bei MagentaTV über Löws Musiala-Wechsel: „Das bringt gar nichts.“

Musiala erst in der Nachspielzeit eingewechselt

Schließlich kam dieser erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit für Thomas Müller. Die Partie war durch die Treffer von Raheem Sterling (75.) und Harry Kane (86.) da bereits entschieden. Und Löw musste sich hinterher kritische Fragen zu seinen Offensiv-Wechseln anhören.

Etwa, warum der 18-jährige Musiala, der bei seinem EM-Debüt gegen Ungarn für frischen Wind gesorgt hatte, so lange auf der Bank schmoren musste? Und warum Löw stattdessen die bei dieser EM nicht wirklich überzeugenden Serge Gnabry (kam in der 68. und leitete mit einem Ballverlust das zweite Gegentor ein) und Leroy Sané (87.) vorzog? (Die SPORT1-Einzelkritik)

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Löw erklärt Einwechslungen von Gnabry und Sané

„Gnabry und Sané haben bei dem Turnier nicht das gezeigt, was sie können, klar. Aber das sind schon gute Spieler“, erklärte Löw bei MagentaTV. „Gnabry und Sané haben ihre Klasse über Jahre schon unter Beweis gestellt. Gnabry und Sané können immer frischen Wind bringen. Das ist ihnen heute nicht gelungen.“

Und Musiala?

„Jamal wird gut und hat sehr gute Fähigkeiten. Aber man hat manchmal gemerkt, er wird noch ein bisschen brauchen“, meinte Löw. „So weit, wie manche nach einem Spiel glauben, ist der auch noch nicht.“

Löws Abschiedsworte nach dem EM-Aus
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Löws Abschiedsworte nach dem EM-Aus

Löw muss sich mit solchen Aufstellungsfragen in Zukunft nicht mehr auseinandersetzen. Bereits vor der EM hatte der 61-Jährige seinen Abschied als Bundestrainer nach der EM angekündigt. Mit der Niederlage in Wembley endet seine über 15-jährige Ära. Löws Nachfolger wird der bisherige Bayern-Trainer Hansi Flick.

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