Gastarbeiter retten Stimmung in Doha
Die Stimmung auf den Rängen hat sich bei der Leichtathletik-WM spürbar verbessert. Verantwortlich dafür sind Gastarbeiter, die mit Freikarten gelockt wurden.
Nachdem die ersten Tage der Leichtathletik-WM in Doha (nicht nur) von der Stimmung her eine traurige Veranstaltung waren, hat sich diesbezüglich seit Montag einiges getan.
Vor allem dank der Unterstützung der zahlreichen äthiopischen Fans, die beim Doppelsieg ihrer Landsleute Muhktar Edrin und Selemon Barega mächtig aufdrehten, wurde es im Khalifa-Stadion zum ersten Mal richtig laut.
Wie die Bild berichtet, handelten es sich um äthiopische Gastarbeiter aus Doha, die vom dortigen Konsulat via Facebook kontaktiert und mit Freikarten ins Khalifa-Stadion gelockt wurden.
Die WM der Extreme
Der Stimmung taten die Schlachtenrufe der Ostafrikaner sichtlich gut – auch wenn sich nicht alle Anhänger an die Aufforderung des Stadionsprechers hielten, sich beim Start der Läufer ruhig zu verhalten.
Tags darauf ein ähnliches Bild – doch dieses Mal sind es indische Fans, die für die größte Stimmung sorgen. Vor allem bei den Versuchen der indischen Speerwerferin Annu Rani erzeugten sie eine Stimmung, die an ein Fußballstadion erinnert.
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Möglicherweise handelt es sich auch bei ihnen um Gastarbeiter aus Doha.