HSV im Final Four – Melsungen raus
Der HSV Hamburg holt seinen Rückstand im EHF-Cup gegen Guif auf und zieht ins Final Four ein. Auch Melsungen zeigt eine starke Aufholjagd, scheitert aber dennoch bitter.
Der HSV Hamburg hat nach Gastgeber Füchse Berlin als zweite deutsche Mannschaft das Ticket für das Final Four des EHF-Cups gelöst.
Der ehemalige Champions-League-Sieger setzte sich gegen den schwedischen Vertreter Eskilstuna Guif im Viertelfinal-Rückspiel mit 27:22 (13: 11) durch und machte damit die 26:29-Niederlage aus dem Hinspiel wett.
MT Melsungen hat den Einzug ins Final Four (16./17. Mai) trotz einer starken Leistung knapp verpasst.
Melsungen scheitert trotz Aufholjagd
Die Mannschaft von Trainer Michael Roth besiegte im Viertelfinal-Rückspiel den dänischen Pokalsieger Skjern Handbold mit 28:23 (15:12), nach dem 20:25 im Hinspiel fehlte den Melsungern aber ein Tor.
Vor 3147 Zuschauern in Kassel hatten die Gastgeber bereits in der 14. Minute den Rückstand aus dem ersten Vergleich wettgemacht (10:4). Die Partie blieb auch in der Folge spannend, Melsungen führte meist mit drei, vier Toren.
Am Ende erreichten die Gäste das Final Four aufgrund der Auswärtstorregel. Bester MT-Werfer war Nationalspieler Michael Müller mit neun Toren.
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Hamburg rehabilitiert sich
Hamburg baute seinen Vorsprung in der zweiten Halbzeit nach dem 17:15 (40.) immer weiter aus und rehabilitierte sich für die schwache Vorstellung im Hinspiel.
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Berlin war als Gastgeber für das Turnier in der Max-Schmeling-Halle schon durch den Sieg in der Gruppenphase qualifiziert.