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Nach 120 torlosen Minuten behalten Lauterns Spieler vom Punkt aus die Nerven. Ein ehemaliger FCK-Akteur trauert mit Wehen.
Nach einem arbeitsreichen Samstagabend steht der 1. FC Kaiserslautern in der zweiten Rundes des DFB-Pokals.
Der Zweitligist mit Bundesliga-Ambitionen setzte sich beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden erst im Elfmeterschießen mit 5:3 durch, nachdem sich beide Mannschaften nach Verlängerung 0:0 getrennt hatten.
Heintz macht alles klar
Den entscheidenden Elfmeter verwandelte Dominique Heintz. Zuvor hatte FCK-Schlussmann Tobias Sippel gegen Sebastian Mrowca pariert.
Die 9496 Zuschauer sahen eine eher unspektakuläre erste Halbzeit in einem Duell auf Augenhöhe.
Für einen der wenigen Aufreger bis zur Pause sorgte der Treffer des Wiesbadeners Souflan Benyamina in der neunten Minute, der jedoch wegen Abseitsstellung von Robert Müller nicht anerkannt wurde.
Die Pfälzer blieben zunächst allenfalls mit Distanzschüssen gefährlich. Für die einzige große Torchance des FCK sorgte Philipp Hofmann mit einer Direktabnahme, die ihr Ziel jedoch knapp verfehlte.
Hofmann vergibt freistehend
Auch nach dem Wiederanpfiff warteten die Fans weiter auf Torchancen und flüssige Kombinationen. Nach einem Konter vergab schließlich erneut Hofmann eine weitere große Möglichkeit (52.) für die Gäste, als er freistehend das Tor verfehlte.
DFB-Pokal: Bilder der ersten Runde
Eine kurze Drangperiode des Zweitliga-Sechsten nach etwa einer Stunde Spielzeit entpuppte sich jedoch als Strohfeuer.
Stattdessen verpassten Nico Herzig und Luca Schnellbacher den Führungstreffer für die Gastgeber.
Schnellbacher scheitert kläglich
In der Verlängerung häuften sich jedoch die Möglichkeiten auf beiden Seiten, wobei dem eingewechselten SVW-Stürmer Schnellbacher (111.) frei vor dem leeren Tor der Ball versprang.
So musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen.
In diesem konnte der frühere FCK-Schlussmann Florian Fromlowitz keinen Schuss parieren. Dafür machte es sein alter Teamkollege Sippel besser.