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Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies vom FC Schalke 04 hat im SPORT1-Interview als Ziel für die neue Saison eine Platz unter den Top 3 ausgegeben, Bayern- oder Dortmundjäger will er aber nicht sein. (Hier das komplette Interview lesen)
“Wir sollen doch aus unseren Erfahrungen lernen. Wir haben aufgehört, uns diesen Mühlstein des Bayern-Jägers oder der Jagd nach der Meisterschale um den Hals zu hängen”, sagte der 68-Jährige und ergänzte: “Ich erkläre uns auch nicht zum BVB-Jäger, das kostet ebenfalls nur Kraft. Die machen ihre Arbeit, wir unsere. Und wir wollen unsere so gut wie möglich machen.”
Weltmeister Julian Draxler will Tönnies nicht zu viel Druck machen: “Er soll locker Fußball spielen und sich frei machen von allen Problemen. Dazu gehört alles Gerede um eine Chefrolle. Julian ist absolut gesetzt. Um den mache ich mir überhaupt keine Sorgen.”
Nach dem überraschenden Pokal-Aus bei Dynamo Dresden fordert Tönnies ein “professionelleres Auftreten unserer Mannschaft”.
Von Trainer Jens Keller ist er überzeugt. “Wir haben immer an Keller festgehalten. Die Medien haben von Anfang an versucht ihn wegzuschreiben, doch wir haben dem widerstanden, weil wir eine Entwicklung in der Mannschaft gesehen haben”, sagt Tönnies: “Keller hat es sehr schwer gehabt. Da gab es eine neue Spielerstruktur, großes Verletzungspech und er hat Zeit gebraucht, was aber normal ist. Der Erfolg gibt uns Recht.”