Rettig: Tendenz geht zur Torlinientechnik

Rettig: Tendenz geht zur Torlinientechnik

Andreas Rettig hat angekündigt, dass die Bundesliga-Vereine noch in diesem Jahr abermals über die Einführung der Torlinientechnik in den Profiligen abstimmen werden.

“Im Dezember wird die Frage noch einmal zur Abstimmung gestellt”, sagte der DFL-Geschäftsführer im Volkswagen Doppelpass bei SPORT1.

Grund für die erneute Abstimmung ist unter anderem eine Fehlentscheidung beim jüngsten DFB-Pokal-Finale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund, als ein Tor des Dortmunders Mats Hummels zu Unrecht nicht anerkannt wurde.

Rettig deutete an, dass auch deshalb nun die Entscheidung zugunsten der Torlinientechnik fallen könnte.

“Ich glaube, dass sich die Tendenz mittlerweile positiv in diese Richtung gedreht hat”, erklärte der ehemalige Manager des FC Augsburg.

Während der vergangenen Saison hatten die Klubs der ersten und zweiten Liga schon einmal über diese Frage abgestimmt und mehrheitlich gegen die Einführung gestimmt.

In diesem Zusammenhang wies Rettig auf eine Feldstudie aus den Niederlanden hin.

Dort werde ein Versuch durchgeführt, bei dem ein Schiedsrichter außerhalb des Stadions in einem Studio mit neun Kameras sitzt und eventuelle Fehlentscheidungen des Unparteiischen auf dem Platz innerhalb von zehn Sekunden korrigieren kann.

Diese Entscheidungen betreffen auch Situationen, die mittelbar zu Toren führen könnten, wie Abseits- oder Elfmeterentscheidungen.

Die Einführung dieser Technik sei allerdings in naher Zukunft noch nicht geplant.

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