Kann das stimmen? Die Super League soll angeblich mit einem irren Milliardenetat an den Start gehen. Um genau zu sein: Mit 15 Milliarden Euro. Diese Summe sollen der umstrittenen Eliteliga in den ersten drei Jahren zur Verfügung stehen, wie Cadena COPE und die Sport in Spanien übereinstimmend berichten.
Den Berichten zufolge soll mit dem gigantischen Betrag ein Starttermin im September 2025 erwirkt werden. Zur Erinnerung: Die Gründer der Super League haben zuletzt vor dem Europäischen Gerichtshof einen Sieg errungen, der der Durchführung des Wettbewerbs zumindest theoretisch die Türen öffnet.
Bis auf die SSC Neapel, die zumindest offen mit der Idee flirtete, handelte sich die Super League bei den europäischen Topklubs allerdings nur Absagen ein.
Super League: So soll das Geld wohl verteilt werden
Von den jährlich zur Verfügung stehenden fünf Milliarden Euro, die die Super League initial aufbringen könnte, sollen 4,6 Milliarden an die Teilnehmer – geplant sind 64 Teams – verteilt werden, heißt es in den spanischen Berichten weiter.
Die restlichen 400 Millionen Euro würden an einen Solidaritäts-Fond gehen, mit dem Klubs außerhalb des Wettbewerbs unterstützt werden sollen.
Bernd Reichart, Geschäftsführer der Agentur A22 Sports, die die Super League vorantreibt, hatte zuletzt erklärt, dass sich das Event in erster Linie über Werbung finanzieren solle. Investoren sollen aus Europa und den USA kommen, aber nicht aus Saudi-Arabien. Das Geld sei „bereits garantiert“, meinte Reichart.
