Der 2017 gegründete eSport-Bund Deutschland setzt mit dem Diversity Mentoring ein wichtiges Zeichen für Gleichberechtigung in der eSports-Szene. Auch Ysabel „Noukky“ Müller, Valorant und Overwatch Teammanagerin bei Cloud9, unterstützt die Initiative auf Twitter.

„Durch das konkrete Vernetzen von Talenten mit E-Sport-Veteranen möchten wir vor allem jungen Frauen und marginalisierten Gruppen den Einstieg in den E-Sport [sic] vereinfachen“ so Kristine Banse, Präsidiumsmitglied für Diversität und Gleichberechtigung beim ESBD.

Das Programm läuft sechs Monate. In dieser Zeit haben die Teilnehmenden durch regelmäßige Treffen die Gelegenheit, sich mit den Mentoren auszutauschen, Kontakte und Karriere-Tipps zu sammeln und sich ein erstes Netzwerk in der eSport-Szene aufzubauen. Als Mentoren im Programm des ESBD stehen unter anderem Becca Henry (Misfits), Hans Christian Dürr (Riot Games) und Chris Hana (TEO) zur Verfügung. Bewerbungen sind über einen Link auf der ESBD-Website möglich.

Diversity und Gleichberechtigung als oberstes Ziel

Im letzten Jahr hatte die eSport-Szene mehrere Skandale im Bezug auf Ungleichheit, Sexismus und Diskriminierung erlebt, welche mit den aufgedeckten Vorfällen im Unternehmen Activision Blizzard ihren Höhepunkt erreichten. Der eSport-Bund Deutschland setzt sich mit seiner neuen Initiative für die Gleichberechtigung im eSport ein, Frauen und Mitglieder marginalisierter Gruppen werden in der Auswahl zum Mentoring Programm bevorzugt angenommen.