Stark bleibt trotz Löw-Besuch cool
Niklas Stark konzentriert sich auch nach der Berufung in die Nationalmannschaft nur auf den Fußball. Dafür ignoriert er sogar etliche Glückwünsche.
Neu-Nationalspieler Niklas Stark vom Bundesligisten Hertha BSC hat die Anwesenheit von Bundestrainer Joachim Löw bei der 2:3 (2:1)-Niederlage gegen Borussia Dortmund nicht besonders unter Druck gesetzt.
„Mit einem Ohr habe ich es mal gehört, dass Joachim Löw da ist, aber habe mich jetzt nicht darauf konzentriert“, sagte der 23-Jährige nach der Partie am Samstag.
Am Freitag war Stark zusammen mit den anderen Neulingen Maximilian Eggestein (Werder Bremen) und Lukas Klostermann (RB Leipzig) erstmals für die Nationalmannschaft nominiert worden.
Glückwünsche? Erstmal Fußball!
Beim Test gegen Serbien in Wolfsburg und dem Start der EM-Qualifikation in den Niederlanden am kommenden Mittwoch und Sonntag (beide 20.45 Uhr) könnte Stark seine ersten Einsätze absolvieren.
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Gegen Dortmund war er daher extra motiviert. „Mir war das Spiel jetzt sehr wichtig, auch weil es vor der Nationalmannschaft ist“, sagte Stark, der deshalb auch das Handy seit der Nominierung weit weg gelegt hat. „Nachrichten und Glückwünsche habe ich bisher nur sehr, sehr wenige beantwortet. Aber ich wollte mich voll auf das Spiel konzentrieren. Das werde ich ab morgen dann tun“, sagte der Abwehrspieler.