Aspinall neuer Wohnzimmer-Champ
Nathan Aspinall gewinnt die PDC Home Tour. Der Engländer liefert sich ein packendes Duell mit Gary Anderson - und beschenkt sich danach mit einer seltsamen Trophäe.
Nathan Aspinall heißt der Sieger der PDC Home Tour.
Der 28-jährige Engländer setzte sich bei der wegen der Coronakrise aus der Taufe gehobenen “Home Tour”, bei der alle Spieler von zu Hause aus gegeneinander antraten, gegen mehr als 100 Darts-Profis durch.
Am Freitag behauptete sich Aspinall in der sogenannten Championship Group gegen Gary Anderson, Jonny Clayton und Jelle Klaasen.
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Duell zwischen Aspinall und Anderson
Die Finalgruppe war vor allem ein Zweikampf zwischen dem Weltranglistensiebten Aspinall und dem zweimaligen Darts-Weltmeister Gary Anderson.
Der Schotte, der vor Beginn der Championship Group als einziger Spieler keine einzige seiner neun Partien bei der Home Tour verloren hatte, startet mit einem 6:2-Sieg gegen Clayton in den Abend.
Dabei eröffnete und beendete Anderson das Match mit einem 12-Darter. Insgesamt spielte er einen starken Average von 109,2 Punkten.
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Aspinall entscheidet Topduell für sich
In seiner zweiten Partie kam es dann zum Duell mit Aspinall, der seine Auftaktpartie gegen Klaasen ebenfalls ohne Probleme mit 6:3 gewonnen hatte.
Es wurde ein hochklassiges Match, in dem Anderson den besseren Start erwischte und 3:1 in Führung ging. Doch Aspinall kämpfte sich zurück und behielt auch im letzten Leg beim Stand von 5:5 die Nerven.
Mit dem 6:3-Sieg gegen Klaasen hielt 49-Jährige kurz darauf seine Chancen auf den Sieg am Leben – doch dazu würde er Schützenhilfe von Clayton in dessen Match gegen Aspinall benötigen.
Schützenhilfe für Anderson bleibt aus
Doch auch wenn Clayton sich von einem schnellen 0:2-Rückstand zurückkämpfte, präsentierte sich Aspinall letztendlich als zu stark.
Mit seinem zweiten Matchdart im zehnten Leg beendete der WM-Halbfinalist mit der Doppel-8 die Partie und stand damit als Gesamtsieger der Home Tour fest.
Preisgeld erhält er dafür zwar keines, aber zumindest hielt er eine Art selbstgebastelte Trophäe in die Höhe – es war ein Teller, auf dem sein Name und das Turnier gekritzelt war.