ALBA Berlin chancenlos in Madrid
ALBA Berlin hat seinen Personalproblemen Tribut zollen müssen und in der Turkish Airlines Euroleague eine klare Niederlage beim spanischen Rekordmeister Real Madrid kassiert.
Am 10. Spieltag der Top-16-Runde unterlag der deutsche Pokalsieger den Königlichen mit 62:93 (39:46).
Für den Bundesligisten, der auf die Stammkräfte Jamel McLean, Cliff Hammonds, Jonathan Tabu und Leon Radosevic verzichten musste, werden die Chancen auf den Viertelfinaleinzug immer geringer.
Madrid (9 Siege, 1 Niederlage) zog durch den Sieg als erstes Team in die K.o.-Runde ein. Hinter dem Spitzenreiter der Gruppe E liegen Erzrivale FC Barcelona (7:3), Titelverteidiger Maccabi Tel Aviv (6:4), Panathinaikos Athen (5:4) und Berlin (4:6).
Vier Mannschaften kommen weiter.
ALBA, schon im Hinspiel klar geschlagen (61:79), verkaufte sich vor 8021 Zuschauern zunächst teuer.
Erst nach der Pause hielt die Mannschaft von Trainer Sasa Obradovic nicht mehr mit und geriet im dritten Viertel (7:24) auf die Verliererstraße.
Bester Werfer der Berliner war Reggie Redding mit 14 Punkten.