Überraschende Wende bei El Mala
Mega-Preisschild für El Mala?
Seit einigen Wochen steht ein Wechsel von Said El Mala zu Brighton & Hove Albion im Raum. Doch nun scheint es eine Wende um den Youngster vom 1. FC Köln zu geben.
Im Transferpoker um Said El Mala hat sich die Lage neu sortiert. Brighton & Hove Albion, lange Zeit als aussichtsreichster Kandidat für eine Verpflichtung des Talents vom 1. FC Köln gehandelt, ist nach Informationen des Kölner Stadt-Anzeigers aus den Gesprächen ausgestiegen. Hintergrund sollen die hohen finanziellen Erwartungen der Domstädter gewesen sein.
Beim „Effzeh“ herrscht nach SPORT1-Informationen Einigkeit darüber, im Falle eines Abgangs von El Mala einen maximalen Erlös zu erzielen. Die Preisvorstellung liegt im Bereich von mindestens 50 Millionen Euro. Angebote unter dieser Größenordnung spielen für den Verein keine Rolle. So gelten die Engländer, die diese Bewertung nicht mitgehen wollte, aktuell nicht mehr als möglicher Abnehmer.
Köln: Warum auch die WM bei El Mala eine Rolle spielt
Ein Faktor in den Überlegungen der Kölner ist die sportliche Perspektive des Spielers. Sollte El Mala den Sprung in den deutschen WM-Kader schaffen und dort zu Einsätzen kommen, rechnet der Bundesligist mit einer weiteren Steigerung des Marktwerts. Den Verantwortlichen ist das damit verbundene Risiko allerdings bewusst. Intern wird die Frage diskutiert, ob der ideale Verkaufszeitpunkt möglicherweise verpasst werden könnte.
Gleichzeitig gilt es als Option, den 19-Jährigen eine weitere Saison zu halten – im Wissen, dass mittelfristig Transfereinnahmen nötig sind, um wirtschaftlich konkurrenzfähig zu bleiben. Ein Verbleib über den Sommer hinaus ist demnach nicht ausgeschlossen. Auch das familiäre Umfeld spielt eine Rolle. El Malas Mutter, die ihn berät, soll noch einem Jahr in Deutschland und speziell in Köln offen gegenüberstehen.
Noch keine neuen Angebote für El Mala
Konkrete neue Angebote liegen derzeit nicht vor. Doch es wird ohnehin erwartet, dass sich der Transfermarkt in England wie üblich erst im späteren Verlauf des Sommers dynamischer entwickelt – womöglich sogar erst nach der Weltmeisterschaft.
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El Mala steht noch bis 2030 unter Vertrag und absolviert seine erste Bundesliga-Saison, in der er sich auf Anhieb zum Hoffnungsträger der Kölner entwickelt hat. In 31 Ligaspielen gelangen ihm elf Tore und fünf Vorlagen.