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Ohne Rekordweltmeister Thomas Lurz haben die deutschen Freiwasserschwimmer bei ihrem EM-Abschluss über 25 Kilometer eine weitere Medaille knapp verpasst.

Dem Olympia-Achten Andreas Waschburger fehlten auf der Regattastrecke Berlin-Grünau auf Platz vier 1,6 Sekunden zu Bronze, der Wiesbadener Alexander Studzinski kam als Sechster ins Ziel.

Gold gewann der Franzose Axel Reymond (4:59:18,8 Stunden) vor dem WM-Dritten Jewgenij Dratzew (Russland) und dem Italiener Edoardo Stochino. “Mit der Holzmedaille bin ich nicht so zufrieden”, sagte Waschburger, “da schwimmt man fünf Stunden und verliert um eine Sekunde.”

Nach 20 Kilometern war Teamweltmeister Christian Reichert (Würzburg) ausgestiegen. Lurz, der bei der WM 2013 in Barcelona in seinem bislang einzigen Rennen über die Marathonstrecke gleich zum Sieg geschwommen war, verzichtete auf einen Start.

Der 34-Jährige hat drei der bislang fünf EM-Medaillen der deutschen Langstreckenschwimmer in Berlin gewonnen.