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Der Triple-Europameister Patrick Hausding will das Quadrupel. Mit Partner Stephan Feck nimmt er vom 3-m-Brett Gold ins Visier.

Berlin – Patrick Hausding verpasst seine vierte Goldmedaille bei der EM.

Gemeinsam mit Stephan Feck holte der dreimalige Goldgewinner von Berlin in der Disziplin 3-m-Brett Synchron Männer die Silbermedaille (SERVICE: Der Zeitplan der Schwimm-EM).

Gold holten die größten Konkurrenten, Ilia Zakharov und Evgenii Kuznetsov aus Russland.

Bei den Wasserspringerinnen war ebenfalls eine Medaille möglich, doch Maria Kurjo musste sich vom Turm mit Platz fünf zufrieden geben.

Steffen Deibler steht über 100 Meter Schmetterling im Finale.

Finalneuling Alexandra Wenk verpasste eine Überraschung.

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Europameister Adam Peaty ist bei der EM in Berlin den ersten Einzelweltrekord geschwommen.

Der 19-Jährige, der bereits über 100 m Brust den Titel gewonnen hatte, verbesserte im Halbfinale über 50 m in 26,62 Sekunden die fünf Jahre alte Bestmarke des südafrikanischen Olympiasiegers Cameron van den Burgh um fünf Hundertstelsekunden.

Der deutsche Meister Hendrik Feldwehr zog in 27,70 Sekunden als Achter noch ins Finale am Samstag ein.

In ihrem ersten internationalen Einzelfinale ist die Münchnerin Alexandra Wenk bei der EM in Berlin auf den siebten Platz geschwommen.

Die 19-Jährige war nach 58,59 Sekunden über 100 m Schmetterling weit von den Medaillenrängen entfernt. Gold ging an die dänische Olympiasechste Jeanette Ottesen vor Weltmeisterin Sarah Sjöstrom aus Schweden und der Italienerin Ilaria Bianchi.

Der deutsche Vizemeister Christian Diener und Bronzemedaillengewinner Jan-Philip Glania haben das Finale über 200 m Rücken erreicht.

Glania (Frankfurt/Main), am Dienstag Dritter über 100 m, war Fünftschnellster im Halbfinale. Der Kurzbahn-EM-Dritte Diener (Potsdam) kam in 1:58,37 Minuten auf Platz sieben.

Der Olympiavierte Steffen Deibler ist als Dritter ins Finale über 100 m Schmetterling geschwommen.

In der Saisonbestzeit von 51,81 Sekunden weckte der 27-Jährige aus Hamburg, der bei der WM 2013 Bronze um acht Hundertstelsekunden verpasst hatte, Hoffnungen auf die fünfte Medaille für die deutschen Beckenschwimmer im Velodrom.

Schnellster im Halbfinale war der Pole Konrad Czerniak.

Wassersprung-Weltmeister Patrick Hausding hat bei seiner Rekordjagd in Berlin EM-Geschichte geschrieben. Der 25-Jährige gewann mit Partner Stephan Feck im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett mit 438,15 Punkten Silber hinter den russischen Titelverteidigern Ilja Sacharow/Jewgeni Kusnezow (464,64).

Erfolgreicher als Hausding, der zuvor im Turm-Synchronspringen sowie in den Einzeln vom Ein-Meter- und Drei-Meter-Brett triumphiert hatte, war bei einer Europameisterschaft noch kein Wasserspringer. Nur der Russe Dimitri Sautin war vor 14 Jahren in Helsinki ebenfalls zu dreimal Gold und einmal Silber gesprungen.

Hausding kann mit einer Medaille im abschließenden Turm-Einzel am Samstag nicht nur Sautin überflügeln, sondern auch seinen EM-Rekord von 2010 mit insgesamt fünf Medaillen einstellen.

Vom Drei-Meter-Brett waren nur die bärenstarken Russen stärker als das deutsche Duo Hausding/Feck, das zum fünften Mal in Folge EM-Silber gewann. Rang drei ging an die Ukrainer Olexander Gorschkowosow/Ilja Kwascha (433,98).

Wasserspringerin Maria Kurjo hat ihr Bronze-Abonnement bei Europameisterschaften verloren. Nachdem die Berlinerin zuletzt dreimal in Folge den dritten Platz vom Turm belegt hatte, musste sich die 24-Jährige ausgerechnet bei der EM in ihrer Heimatstadt mit dem fünften Platz (316,20 Punkte) zufrieden geben.

Den EM-Titel sicherte sich die Britin Sarah Barrow (363,70) vor der Italienerin Naomi Batki (346,40) und der ukrainischen Titelverteidigerin Julia Prokoptschuk (341,35). Kurjos Berliner Vereinskollegin Kieu Duong wurde Siebte (301,90).

Für das deutsche Wassersprung-Team war es der erste Wettkampf der diesjährigen Titelkämpfe ohne Medaille. Das Minimalziel von fünfmal Edelmetall haben die DSV-Springer mit dreimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze bereits übertroffen.

Wasserspringerin Maria Kurjo darf sich Hoffnungen auf eine Medaille machen. Die 24-Jährige zog im Wettbewerb vom Turm als Vorkampfvierte ins Finale am Freitagnachmittag (ab 14 Uhr) ein.

Kurjo hat in dieser Disziplin bei den drei vergangenen Europameisterschaften jeweils Bronze gewonnen. Ihre Berliner Klubkollegin Kieu Duong landete auf Rang sieben und tritt ebenfalls im Endkampf an.

Auch der Essener Hendrik Feldwehr erreichte als Achter über 50 m Brust in 27,66 Sekunden das Halbfinale. Ins Finale über 1500 m Freistil schwamm Freiwasser-Europameisterin Isabelle Härle als Achte in 16:25,05 Minuten. Die deutsche Meisterin Sarah Köhler, Siebte über 800 m, scheiterte als Zehnte ebenso wie Leonie Antonia Beck als Zwölfte.

Der Olympiavierte Steffen Deibler, der deutsche Vizemeister Christian Diener und Bronzemedaillengewinner Jan-Philip Glania sind unter den besten Drei ins Halbfinale eingezogen.

Deibler war in 52,22 Sekunden Vorlaufzweiter über seine Paradestrecke 100 m Schmetterling. Diener qualifizierte sich über 200 m Rücken in 1:58,74 Minuten ebenfalls als Nummer zwei für den Zwischenlauf am Abend.

Der 21-Jährige ließ Glania, der ihm über 100 m Bronze vor der Nase weggeschnappt hatte, um 17 Hundertstelsekunden einen Platz hinter sich.

14.00 Uhr: Wasserspringen Turm Frauen

16.00 Uhr: Wasserspringen 3-m-Brett Synchron Männer

18.00 Uhr: 800 m Freistil Männer

200 m Brust Frauen

100 m Freistil Männer

100 m Schmetterling Frauen

4×100 m Freistil Mixed

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