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Die deutschen Volleyballer haben ihre Generalprobe vor der Weltmeisterschaft in Polen gewonnen und noch einmal neues Selbstvertrauen getankt.

Fünf Tage vor dem Beginn des Saison-Höhepunkts schlug das Team von Bundestrainer Vital Heynen World-League-Sieger USA in Nordhausen 3:2 (25:15, 21:25, 15: 25, 25:21, 15:13).

Die Gastgeber präsentierten sich im Vergleich zum Duell am Vortag in Dessau (1:3) stark verbessert.

“Wir haben nicht super gespielt an den zwei Tagen, aber die Generalprobe im vergangenen Jahr war zu gut. Dieses Jahr lief sie richtig, das heißt nicht gut”, sagte Heynen.

Nach den USA-Spielen entschied der Belgier, seinen Kader vor der WM nicht mehr zu verändern.

Zuspieler Jan Zimmermann (VfB Friedrichshafen), ein weiterer Kandidat für die 14-köpfige Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV), muss zuhause bleiben.

Am Freitag macht sich das DVV-Team auf den Weg in den Vorrundenspielort Kattowitz.

Dort trifft der Olympia-Fünfte von London am Montag (13.00 Uhr) im ersten Gruppenspiel auf Weltmeister Brasilien.

In Gruppe B geht es außerdem gegen Vize-Weltmeister Kuba, Tunesien, Südkorea und Finnland. Die Mannschaft strebt bei der WM den Gewinn einer Medaille an.

“Dass wir eine Medaille gewinnen wollen, ist kein Optimismus, sondern Realismus”, sagte Heynen. – Das WM-Aufgebot im Überblick:

Zuspieler: Lukas Kampa (Radom/Polen), Sebastian Kühner (Berlin Recycling Volleys)

Diagonalspieler: Georg Grozer (Belgorod/Russland), Jochen Schöps (Rzeszow/Polen)

Außenangreifer: Christian Fromm (Perugia/Italien, Denis Kaliberda (Wegiel/Polen), Sebastian Schwarz (ohne Verein), Dirk Westphal (Radom/Polen)

Mitelblocker: Max Günthör (VfB Friedrichshafen), Tim Broshog (Maaseik/Belgien), Michael Andrei (Antwerpen/Belgien), Marcus Böhme (Fenerbahce Istanbul/Türkei)

Libero: Markus Steuerwald (Paris/Frankreich), Ferdinand Tille (Belchatow/Polen)