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Sportchef Horst Heldt (44) vom Bundesligisten Schalke 04 hat seinem in die Kritik geratenen Trainer Jens Keller nach dem Fehlstart in die Saison den Rücken gestärkt.

“Wieso sollte ich die Trainerfrage im Keim ersticken, wenn es da nichts zu ersticken gibt”, sagte Heldt nach dem 1:2 (0:0) am ersten Spieltag bei Hannover 96: “Die Trainerdiskussion lässt sich nicht vermeiden, findet aber bei uns nicht statt. Das muss man jetzt aushalten.”

Fünf Tage nach dem peinlichen Pokal-Aus bei Drittligist Dynamo Dresden (1:2) hatte Schalke auch gegen Hannover über weite Strecken enttäuscht.

Nach der Partie in Dresden waren bereits Spekulationen aufgekommen, Keller könnte bei dem Champions-League-Teilnehmer eine vorzeitige Ablösung drohen.

“Das ist ja nichts Neues, die Debatte wird ja ständig geführt”, sagte Keller nach der Niederlage gegen 96: “Ich habe hier letztes Jahr Großes geleistet. Es ist schon überraschend, dass die Kritik jetzt schon wieder so hart ist. Aber damit kann ich umgehen.”

Am zweiten Spieltag erwartet Schalke zu Hause Rekordmeister Bayern München, anschließend steht das Gastspiel bei Borussia Mönchengladbach auf dem Programm.