Seitens EA gibt es noch keine öffentliche Stellungnahme zu den Vorwürfen gegen den Südamerikaner, der an der Apex Legends Global Series teilnimmt und sich auf Platz 1 der globalen Kill Leader Rangliste (PC) befindet. Obwohl es schon länger Mutmaßungen in diese Richtung gibt, konnte bisher niemand einen belastbaren Beweis vorlegen, der an Alefe „Feu“ Santos‘ Leistung zweifeln ließ.

Feu fällt durch Spielweise auf

Doch EA und Respawn scheinen diesmal genauer hinzusehen, weil erneut ein Clip des Brasilianers die Runde macht, in dem ihm auch bekannte eSportler Betrug unterstellen.

Will „TeQ“ Starck von Furia meint dazu: „Erschreckend zu beobachten, dass dieser südamerikanische Spieler, der offensichtlich Wallhacks nutzt, immer noch in der Pro League spielt.“ Auch Tyler „Dezignful“ Gardner von G2 findet klare Worte: „Dieser Typ hackt eindeutig, hat aber dennoch das schlechteste Aim, dass ich jemals gesehen habe.“

Es ist nur einer von vielen Momenten, den die Apex Community heiß diskutierte. Feu macht darin unerwartete Peeks und überraschend gute Prefires, die laut den Zweiflern nicht mit makellosem Spielverständnis alleine zu erklären sind.

Vorwürfe nicht neu

Nun hat sich der Profi aus Social Media zurückgezogen. Gegenüber Dot Esports beteuert Santos seine Unschuld, dessen EA-Partnerschaft unter den Vorwürfen leidet. „Schon seit dem Release werde ich beschuldigt (…) von Leuten, die meine dreijährige Karriere ruinieren möchten.“ Er bestätigt auch, dass EA „durch den Druck von oben“ seinen Account gebannt hat.